Dirk Kueppers Applewelt

www.dirkkuepper.de

Mac Mini Server als Workstation

Ja was habe ich mir ein Loch in den Bauch gefreut und wieder eine Auspackzermonie hingelegt, als ich den neuen Mac Mini Server in den Haenden halten durfte. Okay aber mal one after the other: Fuer eine Zahnarztpraxis hier in Duesseldorf die komplett auf Apple Technologie laeuft (da bin ich nicht ganz unschuldig dran) und ohne jegliche Windows Installation auskommt, brauchten wir einen Mac Mini Server 2010. Der hat den Vorteil von 2 Festplatten und ist rasant schnell in seinen Zugriffen und in der Gesamtperformance. Der bedient ein digitales Panorama Roentgengeraet und muss daher mit Mac OS X 10.6.4 Workstation arbeiten. Also haben wir den „Kleinen“ erst mal mit Mac OS X Server 10.6.4 bestueckt und danach die Installation von 10.6.0 durch eine externe Festplatte auf die zweite leere interne Festplatte vorgenommen. Das hat auch bis zu diesem Punkt ganz gut geklappt. Dann schaute ich jedoch etwas komisch aus der Waesche und dachte ich waere schon auf dem Woodway. Waehrend des Setup-Assistenten hatte ich keine Moeglichkeit die Ethernetschnittstelle des Minis auszuwaehlen. Lediglich die WLAN Verbindung war moeglich. Alles andere war ein Satz mit X – naemlich nix! Gut nicht aus der Ruhe bringen lassen, bisher hat noch jeder Mac vor mir irgendwann aufgegeben und das gemacht was ich wollte. (Genau anders herum ist es mit den Fenstersystemen aus Redmond!) So wird es auch dieses mal wieder kommen dachte ich. Nach ein wenig Onkel Google Befragung und diverser Telefonate kam ich dem Problem auf die Schliche. Hat der Installer der Workstation Lizenz doch einfach vergessen die Netzwerktreiber mit zu installieren. Ja warum macht der denn so etwas? Ob man da mal in der Marketing Abteilung in Cupertino nachfragen sollte oder ist es doch nur ein technisches Problem. Also ein Kaefer und sonst nichts? Ein Schelm wer Boeses dabei denkt. Also kopiert man die Datei /System/Library/Extensions/IONetworkingFamily.kext von der Serverinstallation auf die Workstationinstallation in das exakt selbe Unterverzeichnis und startet das Festplattendienstprogramm noch unter Mac OS X Server. Dann laesst man die Rechte gerade biegen und alle fuenfe gerade sein und startet den Mini dann mit der Workstation Lizenz. Die zweite Platte ist ideal fuer eine Spiegelung im Mini – habe ich festgestellt. Das fertige System von etwa 5,5 GB hat mit Chronosync etwa 20 Minuten fuer einen komplett bootfaehigen Klon gebraucht. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!

Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: