Dirk Kueppers Applewelt

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Monatsarchive: Februar 2013

Airdrop ist ja ganz nett

Aber nur über WLAN? Neeeeeee das ist mir persönlich zu lame und funktioniert noch nicht mit IOS Devices (Hallo Cupertino!). Mit 2 kleinen Zeilen im Terminal haben ich meinen 10.8.2 Macs diese Funktion auch über das Ethernetkabel beigebracht. Die erste Zeile – abgeschlossen mit einem herzhaften Druck der Taste Return – lautet wie folgt:

defaults write com.apple.NetworkBrowser BrowseAllInterfaces 1

und versetzt den Mac in die Lage auf allen Netzwerkanschlüssen Airdrop zu nutzen.

Die zweite Zeile:

killall Finder

lässt den Finder kurz zucken und neu starten. Möglicherweise ist die Funktion beim nächsten Systemupdate wieder ausgeschaltet, weil Apples Updates gerne die Einstellungen wieder zurücksetzt. Daher dann noch mal neu versuchen.

Didacta 2013 war ein Reinfall

Den Tag hätte ich mir auch sparen können. Digitale Schulbücher auf dem iPad? Fehlanzeige! Hier und da ist man den Geräten gegenüber aber aufgeschlossen. Es gibt auch immer mehr iPad Klassen in Deutschland. Nun ist der Zeitpunkt gekommen eine Liste auf der Apple Website zu veröffentlichen, wo man alle Schulen gelistet sieht. Nicht weil Apple damit angeben sollte, sondern das die Entscheider endlich sehen und verstehen, das kein Weg mehr daran vorbei geht. Die wenigsten wissen von den ganzen Schulen in Deutschland. Die Zeit der Testphase ist vorbei. Schulen die jetzt dazu kommen, und das werden immer mehr, sind keine Pilotschulen mehr! Cupertino: Macht was!

Mac-App Videotraining iBooks Author 2 verfügbar

Das Videotraining für iBooks Author 2 von mir ist nun auch im Mac-App Store verfügbar. Wer kein iPad hat kann es sich nun auch auf den Mac laden:

https://itunes.apple.com/de/app/vtw-videotraining-fur-ibooks/id593819637?mt=12

Such Fiffi!

Spotlight ist eine super Suchfunktion auf dem Mac. Steht aber die grafische Benutzeroberfläche nicht zur Verfügung, ist man auf das Terminal und die Unix Shell angewiesen. Hier hilft das Kommando mdfind für die Spotlightdatenbank weiter. Der klassische Unix Suchbefehl ist jedoch das Kommando find. Das funktioniert so ziemlich auf jedem Unixderivat dieser Erdkugel. find hat viele Möglichkeiten und Optionen. Die man Page zeigt alle verfügbaren Möglichkeiten. Neulich hatte ich wieder einen Fall für find. Zitat: Ich habe vorhin noch ein paar .tiff Dateien bearbeitet und die brauche ich noch ganz dringend bevor der Mac in die Werkstatt geht. Da konnte folgende Zeile „Erste Hilfe“ leisten:

find . -name „*.tiff“ -print

Suche alle Dateien die auf den Namen .tiff enden und gebe diese am Bildschirm aus. Der Rest war dann nur noch reine Kopiersache. Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen ähnlichen Fall. Suche alle Dateien mit der Endung .gz, lösche diese und gebe am Bildschirm aus was du gerade machst lieber Mac. Da war folgende Kommandozeile hilfreich:

find , -name „*.gz“ -exec rm {} \; -print

Indianer wie Du und ich

Der ein oder andere Arbeitsplatz Nutzer vermisst vielleicht unter Freigaben von Mac OS 10.8 den Webserver. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt. Denn gerade zum testen von lokalen Websites ist das eine nützliche Funktion. Der Apache Webserver ist auch im System noch vorhanden. Es gibt folgende Möglichkeit den Indianer wieder an den Start zu bringen. Im Terminal kann man als Benutzer root folgende Kommandozeile eingeben:

launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/org.apache.httpd.plist

Auch nach einem Neustart des Macs ist der Apache wieder in Betrieb. Das macht die Option -w in der Zeile aus! Wer es aber lieber grafisch mag, kann diese Webseite besuchen:

http://clickontyler.com/blog/2012/02/web-sharing-mountain-lion/

und sich ein Preferences Pane für die Systemerweiterung herunterladen. Möge die Kavallerie ihren Spaß haben.

Schule im Aufbruch

Oder doch besser: Mal kräftig den Resetbutton drücken und von vorne Anfangen? Man könnte auch gleich noch das Thema Inklusion mit einbauen. Hallo Bildungsministerium: Wach werden! Na gut, ich gebe es zu. Die Lernkarten würde ich gegen iPads austauschen 🙂

Softwareaktualisierung, OSX Server 10.8, Apple Remote Desktop

Neulich hatte ich wieder das Vergnügen eine Zahnarztpraxis in Nierstein “windowsfrei” zu gestalten (Nummer 16 übrigens!). Mac OS 10.8 Server und 7 Clients wurden an den Start gebracht. Aufgrund einer langsamen DSL Leitung ins Internet habe ich auch den Dienst “Softwareaktualisierung” auf dem Server aktiviert. Der hat folgende Vorteile: Er kann alle verfügbaren Softwareupdates die gebraucht werden, von den Apple Servern herunterladen und lokal bereitstellen. Das spart Zeit und Bandbreite. Denn die Clients fragen nicht über das Internet nach den Updates bei Apple nach und laden sich die Pakete einzeln, sondern direkt im lokalen Netzwerk mit 1Gbit Bandbreite am eigenen Server im LAN. Die Idee ist natürlich nicht neu, aber dieses mal hatte ich Apple Remote Desktop zur Hand. (Das lohnt sich in kleinen Apple Netzwerken für 64,– Euro auf jeden Fall, und ja es gibt auch größere Lösungen wie Filewave usw.) Mit dem Button “Unix” und folgender Kommandozeile kann man allen Rechner gleichzeitig mitteilen, wo sie ihre Updates zu laden haben:

In einer Zeile: defaults write /Library/Preferences/com.apple.SoftwareUpdate CatalogURL http://meinservername.imlokalennetzwerk:8088/index.sucatalog

Wenn die Clients nun wissen, wo sie zu suchen haben, schubst das nächste Kommando für alle den Download und Installationsvorgang an:

In einer Zeile: softwareupdate -ia

Wenn ihr noch mehr wissen wollt könnt Ihr Euch ein paar Clips auf Youtube anschauen die ich mal gemacht habe.

Wenn Ihr Apple Remote Desktop noch nicht kennt, hilft Euch möglicherweise dieses Videotraining im Mac-App-Store weiter.

Wenn Ihr noch mehr wissen wollt, oder ein Training wünscht, erreicht ihr mich unter Telefon 0178-8531900

Datenversicherung in der Zahnarztpraxis

Gestern (31.01.2013) auf dem Düsseldorfer Zahnärzte Treff habe ich wieder etwas interessantes dazu gelernt. Ich versuche das mal mit meinen Worten als IT-Techniker fest zu halten. Tritt ein Schadenfall in der Praxis ein und es wird die Praxis EDV gestohlen, dann kommen die meisten Versicherungen für den Schaden auf, der nach 5 Tagen eintritt. Alles was vorher gewesen ist, ist nicht abgedeckt. Ersetzt wird dann nur die Hardware/Software. Der Verlust von Daten wird keinesfalls ersetzt. Da hat man selber für zu sorgen. Ein Backup das ausserhalb der Praxisräume gelagert wird mit minimum einmal wöchentlicher Ausführung sollte vorhanden sein, besser täglich. Ob das Backup Medium entwendet wurde oder nicht, ist der Versicherung völlig egal und wird nicht berücksichtigt. Auch die Personen die dann an den Rechnern sitzen und Daten erneut eingeben werden nicht ersetzt. Anhand von vorliegenden Kennzahlen der letzten Quartale/Jahre kann eventuell ein Ausfall von Patienten ausgeglichen werden, was aber wohl nur selten der Fall ist. Eine Abrechnung der erbrachten Leistungen mit den Kassen wird dann natürlich unmöglich.