Dirk Kueppers Applewelt

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RS232 oder R2D2? Wartungsarm ist aber anders!

Eine RS232 Schnittstelle ist von alten Computern noch bekannt. Es hat eine D-SUB Bauform und 9 Pins und dient(e) als serielle Übertragungsschnittstelle für zum Beispiel Modem Geräte. Meistens waren nur die ersten 3 Pins belegt. Masse, TX und RX. Heute findet man diese Schnittstelle nur noch selten in freier Wildbahn, weil DSL und Kabeltechnologie sich größtenteils durchgesetzt haben. Ein Modem hat man früher zur Datenübertragung (ähnlich wie in Faxgeräten) genutzt. Heute heissen die Dinger DSL-Modem. Auch USB ist eine serielle Übertragungstechnik. Die Geschwindigkeiten haben sich jedoch drastisch verändert. Sprach man früher noch von Baud, spricht man heute von Mbits die über so eine USB Schnittstelle fliegen. Es gibt aber in der Dentalbranche immer noch Hersteller die Geräte mit dieser uralten Schnittstelle anbieten. Die RS232 Schnittstelle ist aber sehr fehleranfällig. Konverter sind nötig um auf USB Anschlüsse zu kommen. Kabellängen sind auf 5 Meter begrenzt usw. usw. Besser sind da Geräte die eine Ethernetschnittstelle anbieten und moderne Übertragungsprotokolle unterstützen. Ethernetkabel kann man zwischen zwei aktiven Komponenten bis zu 100 Meter lang machen. Daher sollte man bei der Wahl der Geräte für eine Zahnarztpraxis darauf achten keine RS232 Schnittstellen Unterstützung mehr zu benötigen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt muss man mit dem Übel leider leben, was nicht gerade lustig ist. Nähere Informationen gerne per eMail an dirk.kuepper@ish.de

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