Dirk Kueppers Applewelt

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Monatsarchive: Mai 2015

synmedico und Zahnarztpraxis ohne Microsoft Windows geht nicht!

Die Lösung aus dem Hause synmedico setzt zwingend einen Windows Server voraus um auf dem iPad zu arbeiten! Da Solutio Charly aber nur Windows oder nur Mac OS X unterstützt muss man sich zwingend für eine der beiden Lösungen entscheiden: synmedico und Charly/Solutio in einem reinen Windows Netzwerk ODER Kein synmedico und Charly/Solutio in einem reinen Mac OS X Netzwerk. Letzteres bevorzugen jedoch die meisten die bei mir anrufen 🙂

Nicht erreichbar in der Zeit …

… vom 20. Juni 2015 bis einschliesslich 8. Juli 2015. eMails und Telefonate werden erst nach meiner Rückkehr in der Reihenfolge nach Eingang beantwortet!

Planmeca Intraoralkamera am Mac (Ohne Windows!)

Planmeca hat auch eine Intraoralkamera im Produktportfolio. Diese lässt sich mit Hilfe der Romexis Software 4.x (im IntraCam Modul) entweder ganz alleine über einen USB Anschluß am Mac betreiben, oder alternativ an der Behandlungseinheit. Einen wichtigen technischen Sachverhalt muss man aber bei der Planung berücksichtigen: USB Leitungen dürfen maximal insgesamt nur 5 Meter lang sein. Wenn die Leitung länger sein muss – weil die Behandlungseinheit in Wuppertal weiter entfernt steht – benötigt man zwingend einen USB Verstärker. Das hat Potential für Stör- und Fehlerquellen. Zusätzlich zu einer so langen USB Leitung (wenn die Kamera in Behandlungseinheit stecken soll) kommt noch eine Netzwerkverbindung mit einem Ethernetkabel dazu. Dem Elektriker der die Leitungen zieht also rechzeitig Bescheid sagen! Ich habe schon Behandlungseinheiten in Praxen gesehen die mehr als 5 Meter Kabellänge vom Computer entfernt stehen. Da sind Verstärker zwingend erforderlich und wer hat die schon gerne auf der Behandlungszeile stehen? Da muss also in der Behandlungszeile genug Strom, Netzwerk und vor allem Platz vorhanden sein. Auch hier gilt: Funktion schlägt Design!

intraoralkameraplanmeca

gfm-dental 1.1 ist fertig

Zahnarztpraxen die ab dem 1.5.2015 eine neue Zahnarztpraxis eröffnen oder sich ein neues digitales Röntgensystem anschaffen, müssen sich der neuen Röntgenverordnung beugen. Dazu gehört einmal bei der Ersteinrichtung die Messung der Raumhelligkeit*, dann die jährliche Messung der Leuchtdichte des Befundungsmonitors und (die auch schon verpflichtend vor dem 1.5.2015 gültige!) tägliche Monitor Konstanzprüfung mit dem neuen SMPTE-Bild. Zahnarztpraxen die vor dem 1.5.2015 schon in Betrieb sind können bis 2025 nach altem Verfahren weiter arbeiten. gfm-dental wird ab dem 1.5.2015 somit beide Verfahren (also das bisherige und auch das Neue Verfahren) wie gewohnt komfortabel unterstützen! Wer einmal im Jahr die Messung der Monitor Leuchdichte vornehmen will, kann das mittels gfm-dental und dem Gerät http://www.xrite.com/i1display-pro auf Anfrage erledigen. Sprechen Sie uns an dirk.kuepper@ish.de. In freier Wildbahn auf Amazon wurde das i1display-pro schon für 200,- Euro gesichtet als dieser Artikel verfasst wurde. Wichtig: Eine Vorschrift welches Gerät zur Leuchtdichtenmessung und Raumlichmessung verwendet wird, gibt es nicht! Lassen Sie sich also nix vom Pferd erzählen oder ein A für ein U vormachen. Mit Eizo** Monitoren (z. B. EIZO Dental Befundmodell MX215) haben wir gute Erfahrungen gesammelt. Die Geräte stehen für eine konstante und gleichbleibende Leuchtdichte, so das man nur einmal einen etwas höheren Preis in Kauf nehmen muss, aber dafür längere Zeit etwas qualitativ hochwertiges hat.

*Raumhelligkeit Erklärung: Beim Bau bzw. Planung einer Zahnarztpraxis muss man nun die Raumklasse 5 (zahnärtzlicher Befundungsarbeitsplatz) und 6 (zahnärtzlicher Behandlungsplatz) berücksichtigen. Für Raumklasse 5 gilt= maximale Leuchtstärke kleiner gleich 100 Lux und für Raumklasse 6 gilt maximale Leuchtstärke kleiner gleich 1000 Lux.

** Leuchtdichte des Monitors für Raumklasse 5 maximal 200 cd/m^2 und für Raumklasse 6 maximal 300 cd/m^2

Fazit: Der Befundungsmonitor steht idealerweise im Röntgenraum! Denn in einem Behandlungszimmer sind in der Regel doch andere Lichtverhältnisse entscheidend. Denke man da nur an die Lampe an der Behandlungseinheit! Weitere Informationen gibt es in der DIN 6868–157.

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