Dirk Kueppers Applewelt

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Monatsarchive: Juli 2016

Lustig war das nicht von 10.9 auf 10.11

Da haben die Updates von Mac OS 10.8 auf Mac OS 10.10 aber deutlich unkomplizierter und stressfreier funktioniert. Was nicht auf Anhieb geklappt hat, war zum Beispiel der Zugriff mit Apple Remote Desktop auf die Clients. Obwohl alle Updates unter Mac OS 10.9 eingespielt waren, musste man jeden Client manuell einmal die Verwaltung weg nehmen, auf Bildschirmfreigabe umstellen, den User rauswerfen und wieder zurück stellen und den User wieder einfügen. Bei 10 oder 11 Rechnern geht das gerade noch so, finde ich jedoch persönlich schon ätzend. Was aber noch nerviger war: Wehe man hat irgendwo im Netzwerk einen DHCP Server laufen. Die Clients haben sich einfach von manueller Einstellung auf DHCP umgestellt. Wie krank ist das bitte und warum macht ein Betriebsystem Update so etwas Cupertino? Wenn ich manuelle IP Adressen in meinen Netzwerken benötige, dann ist das so und dann müssen die auch so bleiben. Schliesslich mache ich das nicht weil ich Langeweile habe, sondern weil es zwingend erforderlich und notwendig ist. Wenn dann der DHCP Service nicht vom Mac OS X Server selber kommt, ist Schluß mit lustig. Das wars dann mit der Netzwerkanmeldung der User. Bitte unterbindet in Zukunft das ein Betriebsystemupdate die Netzwerkeinstellungen von den Clients ändert. Auf dem Server ist das auch passiert. Das konnte man jedoch schnell entdecken, da auf ein mal ein weiterer DNS Eintrag konfiguriert war, der da nun mal gar nichts verloren hatte! Hat der Server sich auf DHCP umgestellt? Ja was glaubt ihr denn. 🙂 Das geht so gar nicht. Kann man je gleich die Windows Sch…. nehmen wenn man so was haben will. Übrigens: Bei einem Update von Mac OS 10.10 auf Mac OS 10.11 treten diese Fehler nicht auf. Da aber jetzt alle Praxen auf Mac OS 10.10 oder 10.11 laufen ist der Vorgang nicht mehr für die Zukunft relevant. Es wäre übrigens für alle Beteiligten wünschenswert nicht jedes Jahr ein neues Betriebsystem zu veröffentlichen. Das spart eine Menge Zeit und Geld. Denkt mal drüber nach Cupertino.

GPG Tools jetzt Mac OS 10.11.x kompatibel

Lief zwar auch schon vorher bei mir, aber das Update lohnt sich dennoch. Die Voreinstellungen und der Updatevorgang wurden ordentlich aufgeräumt und sind jetzt schön übersichtlich. Zumal es immer noch kostenfrei ist und erst zukünftig kostenpflichtig werden soll? GPG Tools Mac hier schnell laden:-) Für Windows gibt es das ebenfalls kostenfrei und zwar hier: https://www.gpg4win.de

WLAN AP neu gedacht: Die Meraki Cisco Familie

Momentan teste ich einen Meraki Cisco MR18 WLAN AP. Das Gerät kann 2,4 und 5 Ghz Netze bereit stellen. Diese APs sind für größere Anzahlen von Endgeräten geeignet und bieten einen guten Datendurchsatz (Es gibt noch einen größeren der noch mehr Geräte versorgen kann). Kostet zwar deutlich mehr als eine Fritzbox oder Apple Airport Extreme Basisstation. Das wirklich geniale daran: Der AP wird über einen handelsüblichen Wald- und Wiesen Webbrowser eingerichtet und gesteuert. Anpassungen dauern nur wenige Sekunden, da das Gerät über das Internet läuft. Zum Kaufpreis muss man noch eine laufende Lizenz dazu kalkulieren. Diese kann man in verschiedenen Jahresversionen erwerben. Also zum Beispiel 1, 3, 5 oder 10 Jahre. Erscheint auf den ersten Moment etwas teuer. Aber man hat direkt 24h 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr Support und bei Defekt den Austausch des APs mit enthalten. Sollte es nach ein paar Jahren das vorhandene Modell nicht mehr geben, wird es kostenneutral auf ein neueres upgegradet. Das macht erst mal einen ordentlichen Eindruck und ich werde an dieser Stelle weiter berichten, wenn ich neue Erkenntnisse gewinne. Update 5. Juli 2016: Der AP ist auch für die Wand- oder Deckenmontage geeignet, da er 360° in alle Dimensionen leuchtet und so eine „Rundumversorgung“ zur Verfügung steht. Selbst auf der gegenüberliegenden Strassenseite bei mir (durch 2 Wände durch und Luftline etwa 20 Meter) habe ich noch Empfang. Update 8 Juli 2016: In einer weiteren Testumgebung, mit diversen AeroHive APs und vielen weiteren WLAN Umgebungen die sich teilweise im 2,4 Ghz Bereich untereinander durch gleiche Kanalbelegung stören, ist der Meraki MR18 nicht klein zu kriegen. Selbst eine Decke aus Stahlbeton hat ihn nicht gestört und der Empfang ist eine Etage tiefer immer noch möglich, zwar nicht mehr ganz so schnell aber immerhin. Hilfreich ist auch die iOS App aus dem iTunes App Store um einen schnellen Überblick zu gewinnen: https://itunes.apple.com/de/app/meraki/id693056161?mt=8