Dirk Kueppers Applewelt

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Lustig war das nicht von 10.9 auf 10.11

Da haben die Updates von Mac OS 10.8 auf Mac OS 10.10 aber deutlich unkomplizierter und stressfreier funktioniert. Was nicht auf Anhieb geklappt hat, war zum Beispiel der Zugriff mit Apple Remote Desktop auf die Clients. Obwohl alle Updates unter Mac OS 10.9 eingespielt waren, musste man jeden Client manuell einmal die Verwaltung weg nehmen, auf Bildschirmfreigabe umstellen, den User rauswerfen und wieder zurück stellen und den User wieder einfügen. Bei 10 oder 11 Rechnern geht das gerade noch so, finde ich jedoch persönlich schon ätzend. Was aber noch nerviger war: Wehe man hat irgendwo im Netzwerk einen DHCP Server laufen. Die Clients haben sich einfach von manueller Einstellung auf DHCP umgestellt. Wie krank ist das bitte und warum macht ein Betriebsystem Update so etwas Cupertino? Wenn ich manuelle IP Adressen in meinen Netzwerken benötige, dann ist das so und dann müssen die auch so bleiben. Schliesslich mache ich das nicht weil ich Langeweile habe, sondern weil es zwingend erforderlich und notwendig ist. Wenn dann der DHCP Service nicht vom Mac OS X Server selber kommt, ist Schluß mit lustig. Das wars dann mit der Netzwerkanmeldung der User. Bitte unterbindet in Zukunft das ein Betriebsystemupdate die Netzwerkeinstellungen von den Clients ändert. Auf dem Server ist das auch passiert. Das konnte man jedoch schnell entdecken, da auf ein mal ein weiterer DNS Eintrag konfiguriert war, der da nun mal gar nichts verloren hatte! Hat der Server sich auf DHCP umgestellt? Ja was glaubt ihr denn. 🙂 Das geht so gar nicht. Kann man je gleich die Windows Sch…. nehmen wenn man so was haben will. Übrigens: Bei einem Update von Mac OS 10.10 auf Mac OS 10.11 treten diese Fehler nicht auf. Da aber jetzt alle Praxen auf Mac OS 10.10 oder 10.11 laufen ist der Vorgang nicht mehr für die Zukunft relevant. Es wäre übrigens für alle Beteiligten wünschenswert nicht jedes Jahr ein neues Betriebsystem zu veröffentlichen. Das spart eine Menge Zeit und Geld. Denkt mal drüber nach Cupertino.

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