Dirk Kueppers Applewelt

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Monatsarchive: Mai 2019

Test der Planmeca Somia Intraoral Kamera

Neulich klingelte wieder der DHL-Paketfahrer an meiner Türe. Ich freute mich über die Somia Intraoral Kamera aus dem Hause Planmeca. Da ich ja immer gerne vorher ein Produkt selber ausprobiere, bevor ich meinen windowsfreien Zahnarztpraxen grünes Licht gebe, war ich natürlich sehr gespannt, wie die Neue sich präsentiert. Zu aller erst: Superleicht, nur 33 Gramm. Die Kamera ist sogar für meine großen Patschehände nicht zu klein und nicht zu groß. Selbst wenn ich die Kamera in die linke Hand nehme, dauert es keine 5 Sekunden und ich habe alles im Griff. (Ich bin gewöhnlich Rechtshänder)
Lieferumfang im Paket
Kamera, USB-Kabel und ein Paket Einweg-Hygieneschutzhüllen. Die Kamera ist sowohl an der Planmeca Behandlungseinheit, als auch auch direkt am Computer über einen der üblichen USB Steckverbindungen zu betreiben. Sehr lobenswert: Der Anschluß an der Kamera ist nicht irgendetwas exotisches selbst Gebasteltes, sondern ebenfalls ein USB Stecker wie wir ihn auch von handelsüblichen Druckern kennen. Da haben sich die Hersteller etwas bei gedacht. Wunderbar, das Kabel steckt fest und kann nicht so schnell aus- oder abbrechen. Gegenüber anderen Herstellern ist das einfach ein Plus, wenn mal das Kabel ausgetauscht werden müßte. Als Bildsensor arbeitet ein CMOS Chip mit 5 MP und einer Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten in der Kamera. Die Brennweite beträgt 9 bis 35 mm was gestochen scharfe Bilder aus der Mundhöhle liefert. Auf den Bildern sieht die Kamera groß aus. Die Abmessungen sind jedoch kompakte 176 x 22,5 x 21,7 mm, die sich durch ihre Rundungen wunderbar an die Handfläche schmiegt.
Auslösen und Speichern des Bildes
Drückt man die Taste 1 Bildsteuerung zur Hälfte, wir das aktuelle Live-Bild eingefroren. Nach kurzer Sichtkontrolle am Monitor, drückt man die Taste ganz durch und lässt nach 2 Sekunden (einundzwanzig, zweiundzwanzig) wieder los. Das Bild wird in Romexis gespeichert. Als Testkandidat mußte gerade bei mir die Version Romexis 5.3.1 auf macOS 10.14.5 herhalten. Laut Handbuch der Kamera muß es mindestens Romexis 5.2 auf dem Computer geben, damit die Kamera ihren Dienst verrichtet. Ist zufällig auch noch eine Behandlungseinheit von Planmeca in der Praxis und mit der EDV/Romexis vernetzt, kann auch mit Hilfes des Fußschalters an der Behandlungseinheit das Bild ausgelöst werden. Ein Video gibt es von Planmeca dazu hier: https://vimeo.com/287425862

Fazit
Positiv: Kinderleicht in Betrieb zu nehmen. Röntgen und Intraoralbilder aus der Kamera sind in einer Software gespeichert. Schneller Zugriff von überall dadurch möglich.
Negativ: (aber nur für mich persönlich): Das läuft leider auch alles auf Windows. 🙂

Kundenfeedback mal anders

Ich bin lieb und brav zu meinen Kunden, und erfülle manchmal auch unmögliche Wünsche, umgekehrt ist es dann auch so: